Saar-Lor-Lux (Dreiländereck Saarland, Lothringen, Luxemburg)

Reiseführer
ISBN: 978-3-8317-3446-7
Seiten: 624
Auflage: 1. Auflage
2021
Ausstattung: komplett in Farbe, 23 detaillierte Stadtpläne und Karten, Rad- und Wandervorschläge zu allen Orten, Erlebnistipps für Kinder, kleine Sprachhilfe Französisch, dreisprachige Liste von Ortsnamen, zahlreiche Fotos, ausführliches Register
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Inhalt

Saarland, Lothringen und Luxemburg – wo sonst, wenn nicht hier, wo an den Ländergrenzen von Frankreich, Luxemburg, Deutschland und Belgien verschiedene Kulturen und Sprachen aufeinander treffen, lässt es sich vielfältig reisen? Das Dreiländereck mit dem südlichen Zipfel Belgiens ist geprägt von Kohle, Eisen und Minette. Es ist aber auch eine Region urwüchsiger Wälder und abenteuerlicher Felsen, idyllischer Flüsse und Seen und aussichtsreicher Höhen. Und nicht zuletzt ist es eine Region voller Zeugnisse über die wechselvolle Geschichte zwischen Deutschland und Frankreich.

Autor Markus Mörsdorf führt die Leser vom Saarland aus nach Lothringen und ins krumme Elsass, vom Süden Luxemburgs in den südöstlichen Zipfel Belgiens und hinein in den Alltag, der hier Europa heißt. Er zeigt die Festungen des Sonnenkönigs Saarlouis und Longwy, gläserne Fahrstühle in Lëtzebuerg und Weinhänge an der Mosel. Das Reisehandbuch steckt dabei voller Geheimtipps für die Großregion und zeigt nicht nur reizvolle Städte und Landschaften auf, sondern lädt auch zu spannenden Grenzerfahrungen, Wanderungen und Radtouren ein und wandelt dabei auf oft noch weitgehend unentdeckten Pfaden.

Jedes Kapitel beginnt mit einer Doppelseite, auf der die Inhalte mit einer Übersichtskarte der Region, Highlights und Seitenverweisen vorgestellt werden. Natürlich enthält der Reiseführer die bewährten und praktischen Tipps zu Reisefragen von A-Z. Im erweiterten Vorspann finden sich Übersichtsseiten mit Beschreibungen aller Regionen, eine Jahresübersicht zu Festen und Veranstaltungen, Routenvorschläge und persönliche Top-Tipps des Autor. Viele spezielle Infos, beispielsweise zur Anreise und zu den vielfältigen Möglichkeiten an Aktivitäten, sind hilfreiche Planungshelfer.

Presseinformationen

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Updates

Saarbrücken

Seite: 
56
30. März 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Das Four-Side-Hotel wurde Ende 2020 im Rahmen der Corona-Beschränkungen geschlossen und von der Park-Inn-Kette übernommen – Interieur und Atmosphäre sollen bleiben:  Stil Sarre indépendante – französisch-saarländische 50er. Wiedereröffnungstermin über die Homepage zu erfahren: www.premierinn.com, Saarbrücken

Saarbrücken – Ausflugsfahrten auf der Saar

Seite: 
66
31. Mai 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Günter Emmer ist nach vielen Jahrzehnten auf der Saar im Mai 2021 in Rente gegangen. Sein  Ausflugsschiff Frohsinia hat er verkauft und es wird, so die neuen Eigner, renoviert und wieder für fröhliche Ausflüge auf der Saar zwischen Saarbrücken und Sarreguemines eingesetzt werden. Bis es soweit ist, bleibt dieses Stadtwahrzeichen vor der Berliner Promenade leider vor Anker. Aber es gilt: Beim Besuch in SB einfach vorbeischauen – vielleicht tut sich ja recht zügig ‘was.

Saarschleife/Orscholz – Ökotipp

Seite: 
207
30. März 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Das Landhotel Saarschleife wurde Anfang 2021 mit einem grünen Michelinstern für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Ressourcenschonung ausgezeichnet. Mit ausschlaggebend sind die unverpackte Anlieferung der Lebensmittel, wenn immer möglich, aus regionalem Anbau, insbesondere aus dem saarländischen Biosphärenreservat Bliesgau (siehe Kapitel 6).

Ottweiler: Mein Tipp

Seite: 
262
30. März 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Keine „Kuchenmanufaktur“, kein „Bistro“, sondern „e rischdisches Káffeh“: In Ottweiler gibt’s es das noch, ein unverfälschtes, urgemütliches Café anno dazumal – Hier ist nichts nachgestellt oder nachgebaut, sondern alles original – und das schon seit sechs Generationen. So hat man nicht nur zwei Weltkriege, sondern auch die Corona-Pandemie überlebt. Im Sommer stehen zusätzlich ein paar Tische vor dem charmanten Fachwerkhaus in der Altstadt. Und die Kuchen sind echt eine Wucht – Handarbeit nach Omas Rezept. Café Schneider, 30, Wilhelm-Heinrich-Straße 30, 66564 Ottweiler. Di-Fr 7-17, Sa -13 und So 8-17 Uhr.

Ottweiler

Seite: 
262
30. März 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Thomas Stutz hat mit seinem Altstadtladen in einem Stadthaus von 1590 eine Tradition des 19. Jarhhunderts aufgegriffen und diese mit regionaler und überregionaler Feinkost und einem schnuckeligen Bistro verknüpft: Onkel Toms Hütte bietet bei Colonialaden-Atmosphäre Leckeres und Feines aus der Region und aller Welt. Schlosshof 5, 66564 Ottweiler. Di 15-21, Mi/Do 10.30 -21, Fr/Sa -23.45, So 14-21 Uhr.

Bliesgau

Seite: 
314
29. April 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Der regionale Künstler Philippe Degott wählt große, unifarbene Fassaden in lothringischen Orten entlang der Blies für seine überdimensionierten Gemälde aus, die in auffallender Farbigkeit vielfältige Motive der Geschichte der Region aufgreifen – Es sind echte Hingucker, z.B. in Blies-Ébersing und Frauenberg.

Exkurs Pays de Bitche

Seite: 
321
29. April 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Sprachver(w)irrung: Eine wahre Geschichte aus den Nordvogesen

Es ist eine Posse der besonderen Art – man könnte sagen, eine Provinzposse, wäre der weltgrößte Digitalkonzern nicht nur involviert, sondern dafür auch ursächlich verantwortlich: Facebook löscht im März 2021 von einer auf die andere Sekunde – ohne Vorwarnung – den Internetauftritt der Ville de Bitche und aller Organisationen und Auftritte, die in irgendeiner Weise in ihrer Adresse „Bitche“ enthalten. Für alle, die die Basissprache des amerikanisch dominierten Netzes nicht verstehen, geht nun fieberhaft die Suche nach den technischen Ursachen los – alle anderen ist nach kurzer Zeit klar: Das schöne, sympathische und französische Städtchen in den lothringischen Nordvogesen trägt einen Namen, der für amerikanische Algorithmen dem englischen Begriff „bitch“ so ähnlich ist, dass man diesen wie die dahinter stehende Denkweise umgehend auszulöschen gedenkt – mit gravierendem Kollateralschaden dieser nicht unumstrittenen Zensur für das schmucke Zentrum der Nordvogesen: La Ville de Bitche verliert ihre digitale Existenz, zumindest auf Facebook. Damit dieses Schicksal nicht auch das benachbarte Rohrbach-lès-Bitche ereile, ändern die Nachbarn kurzerhand ihren Namen, löschen den Zusatz und treten nunmehr nur noch als moralisch unbedenkliches „Rohrbach“ im Internet auf. Um trotz Löschung weiterhin erreichbar zu sein, suchte das Rathaus von Bitche seinerseits eine adäquate Lösung und findet sie auf der Schnelle nur in der recht unpoetischen Adressangabe: Mairie 57230, wobei der Zahlencode für die französische Postleitzahl der Stadt steht. Fast vier Wochen dauert dieser untragbare Zustand. Interventionen erfolgen, Einladungen an Zuckerberg werden ausgesprochen, doch das liebliche Bitche zu besuchen und sich vor Ort von der untadeligen Lebensweise der Bitscherinnen und Bitscher zu überzeugen. Wochenlang vergebens. Bürgermeister Bennoît Kieffer kritisiert die Art der Umsetzung europäischer Richtlinien zur Bekämpfung bedenklicher Internetinhalte durch Facebook. Er fordert ein Ümdenken: Man dürfte solche Entscheidungen nicht nur Algorithmen überlassen. Und er erinnert daran, dass „unsere amerikanischen Freunde der 100. Division“ im Zweiten Weltkrieg den weiten Weg von South-Carolina auf sich genommen hätten, um die Ville de Bitche von der nationalsozialistischen Besatzung zu befreien und sich selbst dann stolz „the Sons of Bitche“ zu nennen.

Diese Eingaben und Überlegungen fruchten schließlich und endlich: Und so konnte man dann am Dienstag, 13. April 2021, in den Tweets und Posts glücklicher Stadtvertreter, Bewohner und Freunde der Nordvogesen lesen: „The Bitch is back!“ Ob die Stadtvertreterinnen, Bewohnerinnen und Freundinnen der Nordvogesen dies auch so sehen oder formulieren würden, bleibt bis auf Weiteres im Dunkeln der regionalen Wälder verborgen. Die Stadt Bitche hat auf alle Fälle ihren Facebook-Auftritt wieder und ist nun für kurze Zeit einer der Stars im World-Wide-Web. Doch digitaler Rummel ist bekanntermaßen sehr kurzlebig. Daher sollte man dieses Geschichtchen zum Anlass nehmen, auch in der analogen Welt im sympathischen Städtchen in den Nordvogesen und nebenbei vielleicht auch in Rohrbach vorbeizuschauen. Auch das lohnt sich – nicht nur, weil man nun wieder mit Stolz den Namenszusatz „bei Bitsch“ (-lès-Bitche“) tragen kann, sondern v.a. wegen der dortigen Boulangerie P’tit Jean, einem realen Star für Liebhaber von krossen oder süßen Gaumenfreuden – und das bereits seit 2015.

Mein Tipp: Anerkannt vom Gault-Millau und ausgezeichnet mit dem Lable „Bester Arbeiter Frankreichs“ ist Bäcker Joël Schwalbach der hohen Qualität seiner Produkte verpflichtet, seien es die Bio-Baguettes und weiteren Brotsorten, die Riesenauswahl sagenhafter Eclairs, die Tartes und Tartelletes oder frischen Snacks. Mo-Fr 4.30-18, Sa 6-17 Uhr. Boulangerie-Pâtisserie  P’tit Jean, 47, rue Pasteur, 57410  Rohrbach-lès-Bitche (Der Zusatz wurde von ihm übrigens auch auf Facebook nie gelöscht!).

 

Etang de Hanau/pays de Bitche

Seite: 
330
30. März 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Der Zugang zum Château de Waldeck mit seinem weiten Blick über die Nordvogesen ist aktuell wegen Geländeabsenkungen offiziell gesperrt. Nach Sicherungsarbeiten eventuell zur Sommersaison wieder offiziell zugänglich.

Sarregemuines

Seite: 
339
30. März 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Neu ist ab April 2021 die E-Bike-Ausleihe im Tourist-Office – 14 E-Bikes sind für 1-3 Tage zu mieten. Infos/Preise über das Office du Tourisme.

Scy-Chazelle – Exkurs Robert Schuman

Seite: 
405
29. April 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Ein Leser hat freundlich darauf hingewiesen, dass sich hier ein kleiner Fehler eingeschlichen hat: Robert Schuman wurde 1886 nicht im lothringischen Scy-Chazelle, sondern in Clausen, einem der drei Stadtteile der Stadt Luxemburg im Tal der Alzette, geboren. In Luxemburg ging er auch zur Schule. Erst 1926 erwarb er das Anwesen in Scy-Chazelle bei Metz, wo er bis zu seinem Tod 1963 lebte. Bei einer Stadterkundung in Luxemburg vom Stadtviertel Grund über Clausen nach Pfaffenthal lohnt der Abstecher zu seinem Geburtshaus in der rue Jules Wilhelm Nr. 4, in das heute ein europäisches Forschungsinstitut eingezogen ist. Unterwegs eröffnen sich fotogene Aussichten auf die Oberstadt, die Felsen, Terrassengärten und Brücken über die Alzette. Das Luxemburger Tourist-Office hält für Europa-Fans eine Broschüre zu einem ausgewiesenen Schuman-Rundgang von Clausen zum Kirchberg bereit.

Hayange

Seite: 
438
29. April 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Mein Tipp: Das Hotel/Restaurant La Demeure de la Dame de Fer hat im Frühjahr 2021 unter neuem Namen wiedereröffnet und präsentiert sich frisch renoviert im historischen Glanz. Das ehemalige Wohnschloss der Industriellenfamilie de Wendel bietet nun unter dem Namen O Château ➁ luxuriöse Zimmer in extravaganter Ausstattung und eine exquisite französische Küche im angeschlossenen Restaurant ➁ - und das täglich mittags und abends. Während der Sommermonate wird die Terrasse im Schlossgarten zur Wein- und Cocktailbar. Der besondere Service: Fr/Sa kann man sich das Diner/Abendessen auf dem Zimmer servieren lassen. 57700 Hayange, 19, rue faubourg Ste-Cathérine/Ecke Résidence Wendel. +33 624633116.

www.ochateau57.com

Mondorf-lès-Bains

Seite: 
505
31. Mai 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Mein Tipp: Vor oder nach dem entspannten Spaziergang durch die weitläufigen Parkanlagen sollte man der Boulangerie-Pâtisserie Claude Feltz einen Besuch abstatten. Die hausgemachten Kuchen, Tartellets und Teilchen wie auch der ausgezeichnete Kaffee sind wahrlich den Zwischenstopp wert – auf der Terrasse oder wahlweise in den hellen Räumlichkeiten mit großer Fensterfront: Eine ideale Lage um Sehen und Gesehen-werden direkt am Zugang zum Park und den Thermalanlagen. Mo-Sa 7-12 und 14-17, So nur Vormittag. 23, avenue des Bains, 5610 Mondorf-les-Bains. www.feltz.lu

Luxemburg

Seite: 
523
31. Mai 2021
Verfasser: 
Autor Markus Mörsdorf

Das traditionsreiche Hotel Central Molitor an der frisch herausgeputzten rue de la Liberté im Bahnhofsviertel wird zurzeit renoviert und soll im Laufe des Jahres 2021 als Viersternehaus wiedereröffnen.

Presserezensionen

Was die Großregion für Familienurlaube bietet

Dass man nicht immer weit reisen muss, um etwas zu erleben, weiß Markus Mörsdorf schon lange. Der 51-jährige Oberthaler hat nun einen Reiseführer mit Ausflugszielen vom Norden Luxemburgs bis zum Bitscher Land veröffentlicht.

 

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
Juni 2021
Medium: 
Saarbrücker Zeitung

Ideal für Reisende. Neuer Reiseführer für Saar-Lor-Lux Region erschienen

Unter dem Titel "Saar-Lor-Lux - Saarland, Lothringen & Luxemburg" hat der Verlag Reise Know-How, der als einer der führenden Reisebuchverlage für Individualreisende gilt, erstmals ein Reisehandbuch für diese geschichtsträchtige, europäische Grenzregion herausgegeben. Auf 624 Seiten führt es in die schönsten und interessantesten Orte und Landschaften.

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
Juni 2021
Medium: 
SaarLorLux ... c'est savoir vivre

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