Jesus liebt Radfahrer – Navid auch.

Wie uns Gottgesandte, Waffennarren und Warmduscher aus der Klemme halfen
Reisesplitter
ISBN: 978-3-8317-3341-5
Seiten: 192
Auflage: 1. Auflage
2020
sofort lieferbar
15,00 €
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten (versandkostenfrei in DE ab 10 €)

Inhalt

„Eigentlich fahren wir nicht so gerne Fahrrad“, sagen Claudia und Daniel. Trotzdem sitzen sie zwei Jahre lang im Sattel, legen 32.000 Kilometer durch Europa, Asien, Amerika und Nordafrika zurück. Ihre Fahrräder sind Mitleidsgenerator und Menschenfänger. In Thailand stolpern sie in einen Leichenschmaus. In Pakistan begegnet ihnen Professor Karim, der nicht in sein Land passt und trotzdem bleibt. An der Route 66 übernachten sie bei Harry, dem waffennärrischen Priester. Und in Chile beherbergt sie Constanza, die nach verkauften Kindern sucht.

Dieser Reisebericht zählt nicht die Schweißtropfen der Radreisenden – sondern berichtet von den Frauen und Männern entlang der Strecke, ihren abenteuerlichen Leben, von Giftzwergen und Schneeköniginnen und grenzenloser Gastfreundschaft.

Die Autor*innen unterstützen die Amadeu-Antonio-Stiftung. Seit ihrer Rückkehr gibt die Autorin ihre Erfahrungen in Schulklassen in Thüringen und Sachsen im Rahmen eines Workshops der Landeszentrale für politische Bildung und der Amadeu-Antonio-Stiftung weiter.

 

REZENSION:

"Claudia Hildenbrandt und Daniel Mathias legen zweiunddreißigtausend Kilometer durch Europa, Asien und Amerika und Nordafrika zurück. Sie treffen auf hilfsbereite Menschen und auf Giftzwerge. [...] Fazit: Miese Typen gibt es überall. Aber die guten Menschen halten zusammen und halten die Welt zusammen."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Presseinformationen

Download Zusatzinformationen

Updates
Zu diesem Produkt gibt es noch keine Updates.
Presserezensionen

Tiefgreifende Gedanken auf dem Fahrradsattel

Das Reisen in Zeiten von Corona ist auf das nächste Umfeld zurückgeschrumpft. Wer nach Spanien, Kroatien oder Italien reist, gilt schon als wagemutig. Wandern und Radfahren sind im Trend. Deshalb ist der Fernreisedrang derzeit ins Reich der Träume verbannt. Diesen wunderbar erwecken kann ein kleines, feines Buch mit der klassischen Form der Reisereporteage. [...] Das Besondere an ihren Erzählungen sind allerdings die Menschen, denen sie unterwegs in den zwei Jahren begegnen, schrägen, schrillen, außergewöhnlichen Menschen, meist von Warmherzigkeit und Hilfsbereitschaft geprägt. Wobei man aus den Texten auch eine ausgesprochene Neugier, Offenheit und einen Respekt für das Neue und Unbekannte angenehm herausliest.

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
August 2020
Medium: 
Kleine Zeitung Steiermark

Von Giftzwergen und Helfern

Claudia Hildenbrandt und Daniel Mathias legen zweiunddreißigtausend Kilometer durch Europa, Asien und Amerika und Nordafrika zurück. Sie treffen auf hilfsbereite Menschen und auf Giftzwerge. [...]

Fazit: Miese Typen gibt es überall. Aber die guten Menschen halten zusammen und halten die Welt zusammen.

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
August 2020
Medium: 
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Jesus liebt Radfahrer – Navid auch

Das Taschenbuch ist reise- und abenteuerlustigen Radtouristen als lehrreiche, unterhaltsame, aber auch humorvolle Lektüre bestens zu empfehlen.

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
Juli 2020
Medium: 
AJuM - ARBEITSGEMEINSCHAFT JUGENDLITERATUR UND MEDIEN DER GEW

32.000 Kilometer auf dem Drahtesel

Das lesenswerte Buch mit vielen wunderbaren Fotos erzählt von den vielen Freuden, aber auch Mühen des Reisens.

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
Juni 2020
Medium: 
Ludwiegsburger Wochenblatt

Begegnungen

Weniger die Kilometer und Landschaften als vielmehr die Geschichten und Begegnungen unterwegs machen für die Autoren Claudia Hildenbrandt und Daniel Mathias das Reisen mit dem Fahrrad interessant. Auf dem Rad werden die beiden Abenteurer ganz anders wahr- und viel offener angenommen; oft geht es um elementare Dinge wie eine Wegbeschreibung, ein warmes Essen oder ein Nachtlager. So wie bei Navid, der den beiden im Iran zuerst ein Dach über dem Kopf und dann geschmuggeltes Bier anbot.

Während ihrer 32.00-Kilometer-Reise kommen sie mit Menschen zwischen Pakistan und Argentinien ins Gespräch, hören zu und erfahren deren Geschichten. Daraus entsteht das Bild einer vielfältigen Welt, in der die Art zu leben völlig verschieden ist. Doch ein Bedürfnis nach Austausch, Gastfreundschaft und Solidarität ist überall vorhanden und verbindet über alle sprachlichen und kulturellen Grenzen hinweg.

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
April 2020
Medium: 
MyBike. Das Magazin für Fahrradfahrer.

Jesus liebt Radfahrer – Navid auch: Zwei Leipziger erzählen von ihrer großen Radtour um die Welt

Den beiden Radelnden ist es tatsächlich gelungen, den Blick zu verändern, in vielen Gesprächen mit den Menschen unterwegs über das zu sprechen, was wirklich wichtig ist, was Menschen tatsächlich bewegt und mit Hoffnung erfüllt. Da wird dann auf einmal der Umgang der Deutschen mit ihren Alten zum Thema, die (fehlende) Gastfreundschaft, die Spontaneität der Amerikaner, ihre Offenherzigkeit (die sich sogar mit strengem Glauben und Waffenfetischismus verträgt), die Lebenszugewandtheit der Südamerikaner, die sich auch nach Diktatur und Naturkatastrophe sagen: Was soll’s? Wir lassen uns nicht entmutigen.

Wer die ausführliche Rezension lesen möchte, findet sie unter diesem Link:

https://www.l-iz.de/bildung/buecher/2020/04/Jesus-liebt-Radfahrer-Navid-...

Erscheinungsdatum oder Ausgabe: 
April 2020
Medium: 
Leipziger Internet Zeitung

Tipps & Anregungen an die Redaktion senden

(3) Lesermeinungen

Durch Zufall entdeckte ich dieses Büchlein im Internet. Ein kurzes Blättern - dann stand fest: das MUSS ich haben! Gestern brachte es der Postbote, … heute ist es bereits verschlungen - was für ein tolles Buch! Ich muss Ihnen ein ganz großes Kompliment aussprechen. Das Büchlein ist so interessant geschrieben, so originell, informativ, berührend und es ist insgesamt großartig gestaltet! Ich bin so begeistert, dass ich es gleich an mehrere Freunde, Radverrückte und Reiseliebhaber weiter empfohlen habe. Ganz sicher habe ich mit diesem Buch auch ein hübsches Geschenk entdeckt. Vielen Dank, dass Sie mich auf diese Reise zu so vielen interessanten Menschen mitgenommen haben.

Hallo Claudia und Daniel, Gratulation zu eurem gemeinsamen Buch „Jesus liebt Radfahrer-Navid auch“. Ich habe diesen ganz besonderen Reisebericht mit großer Freude gelesen. Wunderbar werden Worte und eindrucksvolle Fotos miteinander verknüpft. Ebenso überraschend stellt ihr Tradition und Eigenheiten von Menschen verschiedener Kontinente gegenüber, wobei ihr nicht urteilt oder verurteilt. Trotz eurer oft großen Strapazen lasst ihr den Leser nicht mit euch leiden, sondern stellt stets die Begegnungen mit Leuten unterschiedlichster Kulturen in den Fokus. Euer Mut, das Abenteuer einer zweijährigen Reise per Fahrrad um die Welt zu erleben, verdient größte Hochachtung. Dieser Respekt steigt noch, wenn man im Anhang des Buches sieht, wie akribisch und langwierig eure Vorbereitungen getroffen wurden. Hier zollt ihr auch euren Eltern den angemessenen Respekt, die sich auf so lange Zeit von euch verabschieden mussten und mit in die Verantwortung für alle Eventualitäten gezogen wurden. Erwähnenswert sind auch die Innenseiten des Covers, wo ihr sehr anschaulich die „technischen Daten“ eurer Challenge dokumentiert. Ich wünsche euch, dass ihr euch noch lange eure Neugier auf die Welt erhaltet. Vielleicht wird man ja irgendwann eure Impressionen von „Down Under“ nachempfinden können.

Das Buch ist sehr informativ und interessant. Besonders gefallen hat mir, was man über Länder und Kulturen erfährt. Die Fotos sind wahnsinnig toll. Der einziger Kritikpunkt wäre die fehlende Chronologie; das war zum Teil etwas irritierend beim Lesen.